Sozialromantik


 

Es geht ein Gespenst durch unser Land!

Eine Entwicklung, die von den Mächtigen und Starken wohl erkannt aber nicht akzeptiert wird. Sie pochen auf ihrem Reichtum und Wohlstand, den sie  erwirtschaftet haben und der ihnen deshalb zusteht. Reichtum und Armut klaffen auseinander, Reiche reklamieren die wirtschaftlichen Gesetze für sich, da sie angeblich den Wohlstand für alle erhalten.

Die Realität sieht aber anders aus. Mit der Geburt schon sind die Grundlagen für die Armut gelegt. Es werden zwar die ersten Geburtsprämien für die Armen gezahlt, damit die Kleinen nicht schon während der ersten Monate verhungern. Aber schon bald wird immer mehr klar, wo der Weg hinführt.

Schulisches Weiterkommen ist theoretisch für alle gewährleistet.  Aber die Förderung der Kinder ist immer mehr den gehobenen Kreisen, der Mittelschicht und Oberschicht gegönnt, Die unteren Klassen sind für Hilfstätigkeiten gut, mit einer schlechten Bezahlung, mit schwerer und harter Arbeit.

Nicht einmal die Grundbedürfnisse werden ausreichen befriedigt. Zur Beruhigung werden soziale Almosen gezahlt, wie Sozialhilfe bei sehr niedrigen Einkommen. Eingerichtete Tafeln sind der Beweis staatlichen Versagens. So wird schon den nicht so Leistungsstarken alles Selbstbewusstsein genommen. Sie geraten immer mehr in eine soziale Schieflage, suchen die Verantwortung bei sich selbst und landen häufig bei Alkohol und Drogen. Nur selten können sich diese Menschen aus diesem Kreislauf lösen. Sie geben sich auf und wehren sich nicht mehr gegen diese Verhältnisse, die ja sowieso nicht änderbar sind.

 

 

Kommunistisches  Manifest

Eingangsworte des Kapitals von Karl Marx

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Czar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten.

Wo ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als kommunistisch verschrieen worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl, wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kommunismus nicht zurückgeschleudert hätte?

Zweierlei geht aus dieser Thatsache hervor.

Der Kommunismus wird bereits von allen europäischen Mächten als eine Macht anerkannt.

Es ist hohe Zeit, daß die Kommunisten ihre Anschauungsweise, ihre Zwecke, ihre Tendenzen vor der ganzen Welt offen darlegen, und den Mährchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest der Partei selbst entgegenstellen.

Zu diesem Zweck haben sich Kommunisten der verschiedensten Nationalität in London versammelt und das folgende Manifest entworfen, das in englischer, französischer, deutscher, italienischer, flämmischer und dänischer Sprache veröffentlicht wird.

 

 

Welche Opposition vertritt nicht nur verbal die unterprivilegierten Menschen heute?

 

 

Dieses ist nicht erkennbar. Die sogenannten sozialen Parteien versuchen einen Kompromiss zwischen Geld und Arbeit und Wohlstand sowie Armut und Not auf der anderen Seite zu schaffen. Und da sind die Reichen wieder mal an den längeren Hebeln. Sie versuchen mit  faulen Kompromissen den sogenannten sozialen Wünschen der Armen ein Stück Fleisch hinzuwerfen. Soziale Verbände sind die Pflaster, die die Wunden des Kapitalismus heilen sollen. Und dieser Kompromiss wird von den sozialen Parteien durch Nachgeben mitgetragen.

 

 

 

Wie kann nun aber eine wirkliche Hilfe aussehen?

 

 

 

Von der Kindheit bis ins Alter ist ein ausreichendes Einkommen wichtig. Dieses muss so hoch sein, dass alle davon leben können. Den Kindern, der Jugend, den Erwachsenen und den Alten ist eine Hilfe zu geben, um sie in der Entwicklung durch  Auskommen zu fördern und sie aus sozialen und persönlichen Schwierigkeiten herausführen. Das Prinzip „Fordern und Fördern“ das nicht funktioniert hat, muss in ein

 

 

„Persönliche Not erkennen, die Menschen individuell in die Lage versetzen, ihre Notlagen zu verbessern und in die Gesellschaft integrieren. Mehr Toleranz bei allen Menschen“,

 

 

 

Das Argument, dass dieses alles unbezahlbar ist, ist nicht haltbar, da das Einkommen und die Förderung der Armen unmittelbar wieder andere Gruppen als Einnahmen zufallen. Das verauslagte Geld wird sofort wieder in den Geldkreislauf gebracht und nicht in riesigen Mengen gehortet.

 

Die Formel „Geld ist Macht“ muss dahin geändert werden, das das Geld allen gehört.

 

Es ist Tauschmittel für alle Leistungen, die der Einzelne für alle erbringt.

 

Dieses sollten auch die Reichen erkennen.

 

Ihre Angst: „Abgabe eines Stückes der Macht“ heißt nicht verhungern,

 

sondern in Eintracht der Menschen mit allen auskömmlich leben!